Am Osterwochenende hat BITMARCK ein Großprojekt erfolgreich und geräuschlos gestemmt – und einen RZ-Wechsel von Essen nach München vollzogen. Dem voran ging jedoch eine ausführliche Planungs- und Vorbereitungsphase: Bereits zu Beginn des Jahres 2021 ist die Entscheidung gefasst worden, das in Essen beheimatete Rechenzentrum der BITMARCK Software GmbH in die Räumlichkeiten der BITMARCK Beratung GmbH nach München um­zuziehen. Der Umzug an sich ist Teil des bitCORE Projekts, das die Konsolidierung und die Überführung der BITMARCK-Rechenzentren wie auch die Standardisierung von Architekturansätzen und die Hebung von Synergie­potenzialen zum Ziel hat.

Als zusätzliche Herausforderungen wurden während des laufenden Betriebs umfangreiche Umbaumaßnahmen an den neuen Rechenzentrums-Räumlichkeiten in München vorgenommen. Dazu zählte beispielsweise die Erweiterung der Fläche um einen weiteren Maschinensaal – für die Aufnahme diverser Racks, Server, Netzwerkkomponenten und außerordentlich vielen Spezialkabeln – wie auch das Fortsetzen der Erneuerung der Infrastruktur. Darüber hinaus wurden die Brandschutzmaßnahmen im Münchner RZ weiter optimiert und die benötigten Stromversorgungen an die gestiegenen Anforderungen angepasst. Auch die Verbindungen zwischen den Standorten sowie die Internetzugänge wurden mit neuen und schnelleren Glasfaser-Leitungen versorgt. Eine große Herausforderung stellte auch die Koordination der vielen verschiedenen Gewerke unter den geltenden Corona-Schutzverordnungen dar. 

Ostern ging es rund: Das Umzugswochenende im Überblick

Diese intensiven Vorarbeiten mündeten schließlich vom 14. bis zum 19. April 2022 in der Verlagerung des Essener Rechenzentrums nach München. Am 14. April wurde das RZ zunächst kontrolliert heruntergefahren und anschließend für den Transport vorbereitet. Insgesamt wurden 19 Racks und etwa 200 aktive Komponenten – Router, Switche, Server und Storage – mit zwei Spezial-Lastkraftwagen von Essen an ihren neuen Standort München gebracht. Am 15. und 16. April wurde die Infrastruktur in den neuen RZ-Räumen eingebaut und verkabelt, sodass vom 17. bis zum 18. April die Inbetriebnahme nach einem definiertem Wiederanlaufplan erfolgen konnte. Und das mit großem Erfolg – geräuschlos und ohne Vorkommnisse standen ab dem 19. April die gesamte RZ-Infrastruktur und damit alle IT-Services wieder wie gewohnt zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, dass alles wie geplant geklappt hat“, so Ingo Berger, Chief Business Manager und Gesamtprojektleiter bitCORE bei BITMARCK: „Nach einer anfänglichen Orientierungsphase hat sich die BITMARCK-übergreifende Projektarbeit sehr positiv entwickelt und wieder einmal gezeigt, zu welchen Leistungen wir gemeinsam in der Lage sind.“

Aber damit nicht genug: Für die 2. Jahreshälfte 2023 ist der Umzug der IT-Infrastruktur der BITMARCK Service GmbH zur BITMARCK Technik GmbH am Standort Hamburg geplant, ebenfalls im Rahmen des bitCORE-Projektes. Wir berichten natürlich auch hierüber in der einsnull. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem tollen Team auch die weiteren Meilensteine im bitCORE-Projekt sehr gut meistern werden.“, fasst Ingo Berger zusammen.