Der Morbi-RSA ist nicht zuletzt durch die Vielzahl an zu berücksichtigenden und untereinander hierarchisch organisierten Krankheiten sowie den zu erfüllenden Kriterien ein komplexes Konstrukt. Ebenso komplex und aufwendig gestalten sich die aus dem Morbi-RSA abzuleitenden Wirkmechanismen für die Ermittlung der Zuweisungen auf Versichertenebene. Unser Service-Tool bitAnalytics_Grouper/DBR bietet allen bitAnalytics-Kunden die Möglichkeit, kassenindividuell diese Wirkmechanismen des Morbi-RSA abzubilden. 

Die Auswertungsergebnisse der Komponenten bitAnalytics_Grouper und bitAnalytics_DBR können vom Kostencontrolling bis hin zum verbesserten Versorgungsmanagement verwendet werden. Zudem kann eine aussagekräftige Deckungsbeitragsrechnung als Grundlage für strategische Entscheidungen herangezogen werden. Unser Service ermöglicht es, die gesamte Business-Intelligence-Infrastruktur der Krankenkasse unter einer technischen Oberfläche zu integrieren. Die Gruppierungsergebnisse können beispielsweise ohne Umwege mit Daten aus anderen Kontexten (z. B. mit einer Zuordnungstabelle von Versicherten zu Geschäftsstellen) kombiniert und gemeinsam ausgewertet werden.

Jedes Ausgleichsjahr wird umgesetzt – stets aktuelle Daten 

Um die Wirkmechanismen des Morbi-RSA in ihrer gesamten Komplexität berücksichtigen können, wird in bitAnalytics_Grouper/DBR für jedes Ausgleichsjahr das vom BAS (Bundesamt für Soziale Sicherung)
veröffentlichte Klassifikationsmodell umgesetzt. Dazu wird dieses von Fachexperten in einen Algo­rithmus transferiert und implementiert, um so die Gruppierung der Versicherten in die dem Klassifikationsmodell zu Grunde liegenden Risikogruppen zu ermöglichen. Der Algorithmus durchläuft dabei eine umfassende Plausibilitätsprüfung, um unseren Kunden eine hohe Qualität in den Gruppierungs­ergebnissen zu gewährleisten. Ergänzt werden die Gruppierungsergebnisse um Kennwerte aus vom BAS veröffentlichten Grundlagenbescheiden (unter anderem Anpassungsfaktoren und Zuweisungssummen), die regelmäßig veröffentlicht und durch BITMARCK fortlaufend implementiert werden. So können die Anwenderinnen und Anwender Analysen immer auf der Grundlage des aktuellsten Grund­lagenbescheids auszuführen.

Komfortable Bereitstellung – intuitive Anwendung

Neben dem von BITMARCK implementierten Klassifikationsmodell sowie den veröffentlichten Kennwerten dienen auch die durch die Krankenkassen gemeldeten Satzarten als Datenquellen für bitAnalytics_Grouper/DBR. Diese werden aus BITMARCK_21c|ng importiert, sodass gewährleistet ist, dass für die Ausführung des Produktes immer die aktuellsten Satzarten vorliegen und verwendet werden können. Für Anwenderinnen und Anwender bedeutet dies ein hohes Maß an Komfort, da die Analysen lediglich über die benutzerfreundliche Anwenderoberfläche ausgeführt werden müssen und keine Ressourcen für die Datenbereitstellung oder anderen zeitraubenden Aufgaben genutzt werden müssen. Bedient wird bitAnalytics_Grouper/­DBR über ein intuitives Frontend-Tool, das den Nutzer Schritt für Schritt durch die einzelnen Konfigurations­schritte führt. Ergänzend dazu gibt es im Kundenportal ein ausführliches und mit Anwendungsbeispielen ergänztes Handbuch

Ergebnisse – alle Informationen zu den Risikogruppen im Blick

In übersichtlich organisierten Tabellen werden die kassenindividuellen Ergebnisse zum Morbi-RSA dargestellt. Das Grouper-Segment stellt Informationen zu den Risikogruppen als zentrale Ergebnisse zur Verfügung: Wie viele Versicherte werden einer Risikogruppe zugeordnet und wie hoch sind die Zuweisungen innerhalb einer Risikogruppe? Ergänzt werden die Ergebnisse auf Kassenebene in einer weiteren Tabelle um Informationen auf Versicherten­ebene. Krankenkassen bekommen einen präzisen Überblick darüber, welche Zuweisungen ihre Ver­sicherten für welche Risikogruppen erhalten haben. 

Das Segment der Deckungsbeitragsrechnung nutzt die oben beschriebenen Ergebnisse und führt diese mit den tatsächlichen Leistungsausgaben jedes Versicherten zusammen. In weiteren detaillierten Tabellen für jeden Versicherten wird dargestellt, wie hoch die Zuweisungen sowie die Ausgaben in jedem Hauptleistungsbereich sind und welche Salden sich daraus ergeben. Kunden erhalten somit schnell Informationen darüber, welche Versicherte über- bzw. unterdeckt sind.