Mit der Herausforderung bis Mitte Februar eine DAK-Gesundheit individuelle Anwendung zur Unterstützung der Abrechnungsprüfung zu entwickeln, zu testen und in Produktion zu bringen startete kurz vor Weihnachten letzten Jahres ein inter­disziplinäres Team aus der DAK-Gesundheit, der Boston Consulting Group (BCG) für Konzeption und Entwicklung sowie der BITMARCK.

Von der Anforderung zur bis Produktionsreife 

Die Individuallösung wird auf der OpenShift Umgebung der BITMARCK Technik GmbH bereit­gestellt, was für die Entwicklungsphase wesentliche Vorteile mit sich brachte. Die Bereitstellung der Lösung in Containern auf der Plattform ist schnell und in allen Umgebungen wie Entwicklung, Test und Produktion nahezu identisch – was Sicherheit für Entwicklung und Test über die Qualität und Stabilität der Software mit sich bringt. Ändernde fachliche Anforderungen des Kunden, konnten somit sehr kurzfristig um­gesetzt werden.

Ein Durchlauf der gesamten Lieferkette von Planung bis hin zu Produktion, der sonst oft Monate dauert, konnte über die Container Technologie auf Stunden oder gar Minuten reduziert werden. Mit diesem Vorgehen gelang es, den Krankenhaus-Automat in nur 6 Wochen über 200-mal neu aufzubauen, in der Entwicklungs- und Test­umgebung zu installieren und dem Fachbereich für die Überprüfung zur Verfügung zu stellen. Ein besonderes Highlight: die Anwendung kann in Produktion automatisch, selbstständig horizontal skalieren, das heißt, eigene Kopien von sich erzeugen, um zu Hoch­lastzeiten die Ressourcennutzung und Antwortzeiten zu optimieren.

Das interdisziplinäre Team aus drei Häusern hat mit der Nutzung der OpenShift und Container-Technologie gezeigt, was die Softwareentwicklung mit agilen Methoden bewirken kann. In einem sich ständig verändernden Umfeld mit engen Zeitvorgaben, kann dieses Vorgehen der Prototyp für zukünftige Entwicklungen bei BITMARCK werden.  

Warum OpenShift und Container?

  • Verbesserung der Geschäftsergebnisse und der betrieblichen Effizienz durch zeitgerechte Erfüllung der Kunden- und Benutzeranforderungen.
  • Geringerer Aufwand für die (interne) Unterstützung der Entwicklungs- und Testaufgaben resp. der Umgebungen.
  • Reduktion der Schnittstellen zwischen Entwicklung, Test und Betrieb (Produktion).
  • Reduzierung des Anteils, der mit der Infrastruktur verbunden Anwendungs­entwicklungs­kosten und Entwicklungs­plattformen. 
  • In sechs Wochen mehr als 200 Entwicklungs­zyklen und Installationen in Entwicklung und Test der Anwendung, das heißt mehrmals täglich Reaktionen auf Testergebnisse und aktualisierte Anforderungen. Autoscaling reagiert selbstständig auf Lastspitzen.