Im Mai entwickelten interdisziplinäre Teams aus Kundenvertretern und BITMARCK-Mitarbeitenden im Rahmen des ersten Hackathon@BITMARCK spannende und innovative Lösungsansätze zur Verbindung der On- und Offlinewelt in der GKV. Im Rahmen des Publikumsvotings konnte sich am Ende das Konzept des „digiTwins“ als Gewinneridee durchsetzen. Das Siegerteam durfte sich neben der Trophäe über eine Einladung zu einem vier­tätigen Design Sprint nach Berlin freuen, wo die Siegeridee gemeinsam mit unserem Partner Strive Studio weiter ausgebaut wurde.

Mitte September war es endlich so weit: Das Team bezog die Räumlichkeiten des AI Campus in Berlin, um sich innerhalb eines intensiven Kreativworkshops – basierend auf der Methode des Design Thinkings – mit verschiedenen Herausforderungen zu „digiTWIN“ auseinanderzusetzen und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Was steckt hinter „digiTWIN“?

„digiTWIN“ ist ein System, das einen „digitalen Zwilling“ des Versicherten abbilden soll. Bisherige Standards im Gesundheitssystem wie das Hochladen einer AU werden hierbei um eine persönliche Ebene erweitert. Diese bietet ein Dashboard, welches sich individuell auf die Interessen und Krankheitsmerkmale des Ver­sicherten einstellt und daraus personalisierte Inhalte generiert. Ein weiterer Ansatz des Teams war es, eine To-Do-­Liste für Aktivitäten, beispielsweise das Einreichen einer Studienbescheinigung, in Form einer Timeline mit aktuellem Status abzubilden. Zusätzlich sollen Gesundheits-Gadgets von Drittanbietern – beispielsweise Tracking-Apps – eingebunden werden. Die hieraus generierten Daten können von Krankenkassen wiederum in ihre Bonusprogramme aufgenommen werden. Die Umsetzung erfolgt in einer zentralen Anwendung der Krankenkasse.

Von der Idee zum Klickdummy

Zu Beginn der viertägigen Arbeitsphase hat das Team mit Hilfe verschiedener Methoden die Problemstellung genauer erörtert und die Handlungsfelder Individualisierung, Mehrwerte und User-Engagement identifiziert. Im weiteren Verlauf wurden Impulse aus vergleichbaren Branchen herangezogen, um zu erörtern, welche Lösungs­ansätze bereits existieren und als Mehrwert integriert werden können.

Auf Basis der gesammelten Erkenntnisse wurde im Anschluss ein Klickdummy entwickelt und ausführlichen Tests unterzogen. In einer Feedbackrunde konnten die Teilnehmer erste Eindrücke und Erfahrungswerte schildern. Dort zeigte sich bereits, dass die zuvor erörterte Problemstellung richtig angegangen wurden. Im darauffolgenden Arbeitsschritt erfolgten Anpassungen am System, um den Ist Zustand aus Grundlage des Feedbacks zu optimieren. 

Innerhalb der vier Tage gelang es dem Team, eine funktionsfähige erste Prototyp-Version von „digiTWIN“ zu entwickeln. Diese wird nun nach und nach weiter getestet und ausgebaut. Als nächste Stufe steht das Themenfeld „Investition“ auf dem Plan – wir sind gespannt, wie es weiter geht und berichten natürlich auch in der einsnull darüber.