Neben den etablierten Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten aus dem Gesundheitsausschuss führte BITMARCK zuletzt auch Gespräche mit einigen Landtagsabgeordneten aus einzelnen Bundesländern. Die zurückliegenden Entwicklungen – bedingt auch durch die Corona-Pandemie – haben gezeigt, dass die Länderebene zunehmend auch in die digitalen Entwicklungen im Gesundheitswesen einbezogen wurde. 

Der Rückblick auf die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) führte deutlich vor Augen, dass BITMARCK hier auch in den Augen der politischen Akteure den Anforderungen der fristgerechten Einführung gerecht geworden ist. Dabei sei deutlich geworden, so die einheitliche Rückmeldung der Gesprächspartner, dass die „bürokratischen und technischen Anforderungen“ enorm waren, man diese jedoch gemeinsam mit dem Partner RISE sehr gut gelöst habe. Ziel müsse es nun sein, Hürden bei der weiteren Entwicklung nach Möglichkeit gering zu halten. Eine gemeinsame und abgestimmte Vorgehensweise, zum Beispiel im Miteinander der relevanten Aufsichtsbehörden, seien bei der weiteren Entwicklung der ePA zwingend notwendig.

Einigkeit bestand des Weiteren in der großen Bedeutung der ePA als digitaler Meilenstein hinsichtlich der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Hierauf gilt es nun aufzubauen, um die Versorgung im Sinne der Versicherten zu verbessern. 

Interesse zeigten die Abgeordneten auch am BITMARCK-Positionspapier zur kommenden Bundes­tagswahl. Hierin sind zahlreiche Forderungen und Anliegen verankert, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland nachhaltig voranzutreiben. Neben den etablierten Themen der Daten­nutzung, des Datenschutzes und der Weiterentwicklung der ePA wird dort auch auf das Thema der digitalen Anwendungen im Gesundheits- und Pflegebereich Bezug genommen. 

Gemäß dem Motto „wer rastet, der rostet“ soll der aufgenommene Dialog fortgeführt werden, nicht zuletzt, da das Thema Digitalisierung auch im Jahr der Bundestagswahl keineswegs an Bedeutung und Brisanz verlieren wird.