Rund 60 Teilnehmer von über 30 Krankenkassen waren Anfang April am zweiten Themen-Pitch der Data.Science.Factory per Webinar beteiligt – und das Ergebnis ist äußerst knapp. Aber der Reihe nach …

Seit unserem Aufruf im Kundenportal Mitte Februar haben wir zahlreiche Rückmeldungen und Vorschläge für neue Themen bekommen. Darüber freuen wir uns sehr, stellt doch der Input unserer Kunden die Grundlage für die Arbeit in der Data.Science.Factory dar. Vier Themen sind das Ergebnis der Rück­meldungen: Betrugserkennung bei der Verordnung von Heilmitteln (Physiotherapie), Betrugserkennung im Bereich Arbeitgeber (Aufwendungsausgleichsgesetz bzw. Umlagekasse), Früherkennung und Therapieempfehlungen bei Depression und Nutzen­bewertung von Satzungs- und Präventionsangeboten.

Wie funktioniert eigentlich ein Pitch in der Factory?

Im Kundenportal haben wir im Vorfeld der Ver­anstaltung alle Informationen zu den Use Cases und dem Pitch zusammengestellt, so dass der eigentliche Pitch kurz und knackig gestaltet werden konnte: knappe Vorstellung, kurze Diskussion und dann direkt die Bewertung – nicht mehr als 15 bis 20 Minuten pro Use Case. Bewertet werden mussten das Interesse an der Idee, die Bereitschaft zum Einsatz des fertigen Produkts sowie die Bereitschaft zur Mitarbeit an der Entwicklung. Eine Priorisierung und ein allgemeines Feedback zum Format durften natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Für Peter Flemming, Factory Lead der Data.Science.Factory, ist der Pitch ein Erfolgs­kriterium: „Auch unter den aktuell herrschenden Bedingungen hat der Pitch sehr gut funktioniert und zu viel positivem Feedback geführt. Elf Referenten an elf verschiedenen Orten und zusätzlich um die 60 Teilnehmer haben per Webinar zum Pitch zusammen­gefunden. Viele Referenten konnten ihre Webcam übertragen, was zumindest einen etwas persönlicheren Kontakt ermöglichte.

Die vorgestellten Themen behandeln relevante Frage­stellungen für die GKV und wollen angepackt werden. Sie bilden Herausforderungen ab, die auch nach Corona von hoher Relevanz sein werden. Aus diesem Grund haben wir sowohl an den Themen als auch an der Vorgehensweise festgehalten, sie in einem Pitch vorzustellen und durch Vertreter von Krankenkassen bewerten zu lassen. Die kommenden Wochen stehen im Zeichen der Vorbereitung, um schließlich die Projekte zu starten, die die auf­geworfenen Probleme lösen und den Krankenkassen einen Mehrwert liefern. Die agile Ausrichtung der Factory hilft uns gerade in diesen Zeiten, uns immer wieder neu an sich ändernde Bedingungen anzupassen und unter den gegebenen Bedingungen das Ziel nicht aus den Augen zu ver­lieren: Gemeinsam mit Krankenkassen mittels Data-Science-Methoden Probleme zu lösen und innovative Betätigungsfelder zu verproben und schlussendlich zu einem MVP zu entwickeln.“

Ich konnte am Pitch nicht teilnehmen – wo bekomme ich Informationen?

Im Kundenportal bekommen Kunden von BITMARCK auf den Factory-Seiten alle Informationen zu den Pitch-Themen. Die Use Cases und weitere Unter­lagen stehen zum Download bereit, ein Video führt in die Themen und das Vorgehen ein. Bis zum 17. April 2020 können Sie dort auch unseren Feedbackbogen ausfüllen – einfach im Kundenportal einloggen und voten. So können Sie – ebenso wie die Pitch-Teilnehmer – Ihre Einschätzung zu den Themen abgegeben. Alle Ergebnisse gehen ein in das nächste Factory-Board, das Ende April final entscheidet. Dieses Feedback ist wichtig für uns, um in der Factory genau die Themen zu bearbeiten, die für unsere Kunden von der größten Relevanz sind und von denen Sie sich den größten Mehrwert versprechen. 

Wie geht es nach dem Pitch weiter?

Nach der Priorisierung der Themen im Pitch werden wir mit Unterstützung unserer Kunden die Vorarbeiten für den Projektstart angehen. Hierzu kann beispiels­weise ein Design Sprint gehören, um den genauen Scope des Projektes festzulegen – aber auch organisatorische Vorarbeiten wie Datenfreigaben und die Zusammenstellung des jeweiligen Projektteams. Pro Team und Thema benötigen wir erneut mindestens ein bis zwei Vertreter von Krankenkassen, die aktiv im Projekt mitarbeiten. Nur so können wir sicherstellen, dass wir Ihre Ideen, Gedanken und Anforderungen berücksichtigen können. Wir diskutieren intern bereits kreative Möglichkeiten zur Durchführung von Workshops unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch bestehender Kontaktsperren. 

Was geschah eigentlich mit den Factory-Themen der ersten Stunde?

„Optimierung der Krankenhausabrechnungsprüfung“ und „Kündigerprognose“ – die Themen der ersten Stunde – sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden. Aktuell werden sie von den Kollegen im Fachbereich weiterverfolgt und gemeinsam mit Krankenkassen in Pilotierungen getestet. Hier konnten wir Mitte März erfolgreich den Proof of Concept erbringen. 

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