Die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen steht auch im Release 24.35 im Vordergrund. Mit dem Release werden zudem über 30 neue Use Cases ausgeliefert. Die Marktfreigabe ist für den 24. Februar 2021 geplant. In diesem Artikel haben wir einige Highlights des Releases dargestellt – mehr Informationen finden Sie in unserem Kundenportal. 

Digitalisierung:

  • Fallakte|ng: Mit dem Release 24.35 erfolgt die Marktfreigabe – die Fallakte|ng stellen wir in einem separaten Artikel in dieser Ausgabe der einsnull kompakt gesondert vor.

Gesetzliche Anforderungen:

  • Mit diesem Release werden folgende Maßnahmen zum Datenschutz umgesetzt:

– Anpassung der Anzeige von Daten geschützter Personen dahingehend, dass keine anonymisierten/­ausgesternten Datensätze mehr sichtbar sind 

– Einführung einer neuen Berechtigung zur Abgrenzung der Bearbeitung geschützter Personen (Mitarbeiter-Kasse) von der Bearbeitung von Versicherten ohne besondere Schutzstufe

  • Prüfung von Doppelabrechnungen „Entlastungs­leistungen“ im Workflow
  • Krankengeld bei Erkrankung des Kindes: Erhöhung der Anspruchsdauer auf 15/30 Tage je Kind (max. 35/70 Tage je Kalenderjahr) im Jahr 2020 nach dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)
  • Anpassung bei der Versendung von Mitglieds­bescheinigungen zwischen Krankenkassen und Arbeitgebern (DSKK – neuer Baustein DSMB) zum 01. Januar 2021
  • TP2: Erweiterung der Selektionskriterien im Batch zur Anlage von Leistungsmaßnahmen für bestimmte Personengruppen
  • Datenaustausch (DA) MDK: Umsetzung einer Anwenderverwaltung der PLZ-Zuordnungslisten für die DA-Verfahren 
  • Anpassungen der Datenmeldungen zum Morbi-RSA aufgrund des GKV-FKG
  • Einführung der Prozesse zur „elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ (eAU) an Arbeitgeber: Auf Bundesebene wird zum 01. Januar 2022 der Prozess zur „Elektronischen Arbeits­unfähigkeitsbescheinigung“ an Arbeitgeber (für den Kommunikationsweg Arbeitgeber – Krankenkasse) eingeführt. Zum 01. Juli 2021 ist ein Pilot­verfahren geplant.  

Fachliche Paketierung:

  • Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Beitragsschätzung bei Auszubildenden eine verringerte Grundlohnsumme als Schätzgrundlage heranzu­ziehen.
  • Ein Beitragsnachweis kann zukünftig mit dem Kennzeichen „Schwarzarbeit“ versehen werden. So gekennzeichnete Beitragsnachweise werden nicht mehr im Prüfbatch „PLBestandmeldBatch“ auf­gegriffen.
  • Das System bietet zukünftig die Möglichkeit, eine Prüfung des Meldezeitraumes gegen dort beschäftigte Versicherte erst ab einem bestimmten Stichtag durchzuführen. Ziel ist es, Zeiträume vor einer Fusion von einer Prüfung ausnehmen zu können.
  • Bei der Anspruchsberechnung für die Kurzzeit-/­Verhinderungspflege bei Übertragung von ent­sprechenden Ansprüchen wird das Feld <Max.(Rest-)Betrag> um den Betrag gekürzt, welcher bereits in der Verhinderungspflege über die Buchungsstelle 51xxxx gezahlt wurde.

Mit der Marktfreigabe des Release werden wir ein Video veröffentlichen, in dem die Release-Highlights zusammengefasst werden. Das Video finden Sie im Kundenportal im Bereich Software => GKV-Software => BITMARCK_21c|ng.