Im Kontext der Entwicklung eines kunden­individuellen App-Services setzt die BITMARCK Technik GmbH erstmals auf eine Container-­Technologie, die seit August produktiv im Einsatz ist. Technologisch basiert diese auf der Enterprise Container Plattform von Red Hat (OpenShift), dem Kubernetes Dienst von Azure (AKS), der Azure DevOps Pipeline sowie Tools und Verfahren, um die Container-Lösung on-premise nutzen zu können.

Auf Basis der Technologie lassen sich in Zukunft weitere App-Services in einzelnen Paketen implementieren – und schaffen so die Grundlage für ein unabhängiges Releaseprinzip ohne lange Releasezyklen. Das Konstrukt ermöglicht darüber hinaus den erneuten Einsatz bestehender Services im Kontext zukünftiger Produkte. Die elektronische Patientenakte (ePA) wird ebenfalls auf Basis der Containertechnologie aufgebaut und auch in der Modularisierung des GKV-Kernstandards werden Container eine zentrale Rolle übernehmen.  

Vorteile einer Container-Lösung
Mit der Einführung einer Container-Lösung kann der Ansatz einer strikten Trennung von Anwendungen und Services vom Betriebs­system noch stärker verfolgt werden, was wiederum deren Transport und Installation erleichtert. Möglich ist dies, da ein Container alle Komponenten – also Code, Konfigurationen und Informationen – enthält, die für den Betrieb in einer Umgebung notwendig sind. Auf diese Weise kann das Maß an Effizienz im Gegensatz zur traditionellen Technologie optimiert werden. 

Durch die Open Source-Technologie ist der Einsatz von Containern umgebungsunabhängig. Zudem ist durch die Nutzung der separaten Microservices gewährleistet, dass die Ressourcen strikt voneinander getrennt werden und alle Prozesse isoliert ablaufen. Das erhöht das Maß an Sicherheit. Ein weiterer Pluspunkt ist die verbesserte Skalierbarkeit von Anwendungen: Durch die schnelle Bereitstellung von Containern können Anwendungen an die tatsächliche Last angepasst werden.