Das Kundenforum@BITMARCK 2022 – Themenvielfalt und Dialog im Fokus

Im Livestream tauschten sich am 08. November die Teilnehmenden von über 50 Krankenkassen mit BITMARCK-Expertinnen und -Experten zu zahlreichen Themen aus: In kurzen Vorträgen wurden die Herausforderungen für BITMARCK und die Krankenkassen vor dem Hintergrund der Digitalisierung technisch, fachlich und politisch beleuchtet. Am Beispiel der Leistungsauskunft für die ePA wurde aufgezeigt, welche entscheidende Rolle das zentrale Datawarehouse (zDWH) von BTMARCK im Kontext der Umsetzung gespielt hat und welches Potenzial zur Erfüllung auch zukünftiger Aufgaben dort liegt.

Auf Basis der eAU-Zahlen wurde den Teilnehmenden anschaulich vor Augen geführt, wie viele Daten in den Systemen verarbeitet werden und wie KIM (Kommunikation im Medizinwesen) auch für Dokumente der Art „Muster 2“ genutzt werden kann. Hierzu läuft aktuell ein erstes Projekt. Der Abschlussvortrag stellte die Mobile Integrationsplattform (MIP) als Basis für eine Ein-App Strategie und als Plattform zur einfachen Integration von bitGo, GeCo-Modulen, der ePA und Krankenkassenmodulen mit TI-Funktionen unter Einhaltung der BSI-Vorgaben und gematik-Zulassungen vor. Thematisch eingebettet in die Vorträge boten vier Thementische den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Fragen und Meinungen aktiv zu beteiligen. So wurden beispielsweise neue Entwicklungen in bitAnalytics vorgestellt und bewertet.

Sie haben das Kundenforum verpasst? Kein Problem – im Kundenportal haben wir alle Präsentationen und einen Mitschnitt des Livestreams publiziert. Einfach einloggen und ansehen.

Jetzt informieren – Mit bitDetect-Produkten Auffälligkeiten erkennen

Das Thema Auffälligkeiten und Fehlverhalten wird von Jahr zu Jahr immer präsenter und die Ideen hierfür werden kreativer. Die Behandlungsausgaben nehmen zu, die Betrügereien ebenfalls. Nicht zuletzt werden die Abrechnungsvorschriften immer komplexer, was ebenfalls Falschabrechnungen zur Folge haben kann. Nun stehen mit bitDetect_Heilmittel, bitDetect_AAG und bitDetect_Krankenhaus gleich mehrere professionelle Möglichkeiten zur Verfügung, Fehlverhalten zu erkennen, damit Krankenkassen frühzeitig Handlungsoptionen eröffnet werden.

In unseren Online-Workshops im Oktober haben wir bereits die Leistungsfähigkeit der Produktreihe sowie deren Weiterentwicklungspotenzial vorgestellt.

Möchten Sie die bitDetect-Produkte näher kennenlernen? Dann können Sie sich in unserem Kundenportal einfach für die entsprechenden Seiten freischalten lassen. Sie finden dort Produkt­videos mit allen Funktionen und Mehrwerten, die Produktvorstellung als Videomitschnitt mit einem Rundumblick zu den jeweiligen Ausgangslagen und Herausforderungen, den Lösungen und Voraussetzungen und die jeweiligen Angebotsvarianten.

Hier geht es direkt zu den Produktseiten:

bitDetect_AAG | bitDetect_Heilmittel | bitDetect_Krankenhaus

Das Projekt USER – effektive Senkung von ungeplanten Wiederaufnahmen

Das Projekt USER – die Umsetzung eines strukturierten Entlassmanagements mit Routinedaten – ist ein Innovationsprojekt, das durch Mittel des beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) angesiedelten Innovationsfonds gefördert wird. Die operative Projektphase ist abgeschlossen, insofern ist es Zeit für ein Fazit, das überaus positiv ausfällt.

Zum Hintergrund: Ca. 19,5 Millionen Patientinnen und Patienten werden in Deutschland jährlich im Krankenhaus behandelt. Viele von ihnen haben nach der Entlassung weiter­hin einen komplexen Versorgungsbedarf, benötigen Rehamaßnahmen, Hilfsmittel und weitere Anschlussbehandlungen. Dieser zusätzliche Versorgungs­bedarf, der für eine vollständige Genesung unabdingbar ist, soll idealerweise mit allen Beteiligten wie Ärzten, Reha-Einrichtungen oder Krankenkassen frühzeitig abgestimmt sein. Die Versorgungswirklichkeit sieht heute jedoch noch vielfach anders aus. Häufig sind die Patientinnen und Patienten nach der Entlassung auf sich allein gestellt und müssen sich eigenständig im Versorgungssystem orientieren.

Hier setzt das Projekt USER mit dem strukturierten bzw. erweiterten Entlassmanagement an. Projekt- und Kooperationspartner kommen unter anderem aus dem BKK-Umfeld. Die Projektleitung liegt beim aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen. Weitere Konsortialpartnersind neben BITMARCK das Deutsche Krankenhausinstitut e.V., die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, die Knappschafts-Kliniken, das Universitätsklinikum Heidelberg sowie der BKK Dachverband.

Die BAHN-BKK, die SBK, die Novitas BKK, die pronova BKK und der Deutsche Pflegerat e.V. sind Kooperations­partner. BITMARCK verantwortet im Projekt die Ermittlung und Bereitstellung der Patientenhistorie sowie der pseudonymisierten Evaluationsdaten aus GKV-­Routinedaten. Ziel der neuen Versorgungsform ist die Vermeidung von Versorgungslücken nach der Entlassung aus der stationären Versorgung durch die frühzeitige und korrekte Identifizierung von Versorgungsbedarfen der Patientinnen und Patienten, die Reduktion von Komplikationen (zum Beispiel Wiederaufnahmen), die bedarfsgerechte Versorgung sowie die Einbindung von Patienten.

Die USER-Intervention ermöglicht eine um 13,5 Prozent verringerte Chance für eine ungeplante Krankenhaus-Wiederaufnahme

Nach der Aufnahme der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus kommt es zu einem neuen datenschutzkonformen digitalen Datenaustausch zwischen dem Krankenhaus und der zuständigen Krankenkasse, um die Entlassplanung mit Hilfe von Routine­daten zu unterstützen. In der Krankenkasse wird dabei – nach Erhalt der Einwilligungserklärung – ein automatisierter Prozess gestartet. Dabei finden insbesondere Alter und Geschlecht, Pflegegrad, Polymedikation, Hilfsmittelbedarf und Informationen über vorherige Krankenhausaufenthalte und Vorerkrankungen Berücksichtigung.

Ein speziell entwickelter Algorithmus erzeugt auf Grundlage dieser Routinedaten Scores, ermöglicht zuverlässige Prognosen über den künftigen Behandlungsbedarf und liefert die Basis, auf der das Krankenhaus frühzeitig Entscheidungen treffen und die erforder­lichen Maßnahmen in Abstimmung mit den Krankenkassen einleiten kann.

Die vorliegenden Evaluationsergebnisse (Prof. Dr. Gunter Laux, Uni Heidelberg) zeigen, dass die USER-Intervention unter anderem mit einer um 13,5 Prozent verringerten Chance für eine unge­plante Krankenhaus-Wiederaufnahme assoziiert ist.

Mit der Beteiligung an diesem wichtigen und innovativen Projekt hat BITMARCK neben dem bedeutsamen wissenschaftlichen Beitrag für die Verbesserung der Patientenversorgung in der GKV und den guten Interventionsergebnissen auch sehr gute technische Ergebnisse mit Blick auf die Digitalisierung der GKV erzielt.

Die im Projekt erzeugten IT-Schnittstellen zwischen den Krankenkassen und Kranken­häusern zur Kommunikation im Entlassmanagement wurden bereits im vesta-Verzeichnis der gematik aufge­nommen. Hierbei handelt es sich um das Verzeichnis für informations­technische Standards im Gesundheitswesen. Auf diese Weise wurde im Rahmen des Projektes eine Referenz für die GKV-Welt entwickelt und die Versorgung mit Hilfe eines digitalen Tools optimiert.

Venture Client Unit – mit Start-ups Herausforderungen in der GKV lösen

Um den Herausforderungen bei der Digitalisierung unserer Branche erfolgreich zu begegnen, benötigt es umfassendes Know-how. Gut, wenn es eine Möglichkeit gibt, sich dieses für besondere Herausforderungen unkompliziert an Bord zu holen: Die Venture Client Unit (VCU) von BITMARCK ist ein Modell, das die risikoarme Übernahme von neuen Lösungsansätzen oder Produkten primär von Start-ups ermöglicht. Realisiert werden diese Lösungen durch Firmen, die zunächst einen dreistufigen Prozess durchlaufen müssen. Die Herausforderungen können von den Krankenkassen oder auch durch BITMARCK selbst an die VCU adressiert werden. Am 15. Juni startete der erste Durchlauf der Venture Client Unit in Zusammenarbeit mit der Firma PUBLIC unter dem Namen „GKV im:pulse“. Begleitende Mentoren Krankenkassen waren die SBK, die IKK – Die Innovationskasse und die BIG direkt gesund. Folgende Herausforderungen haben sie für die Start-ups gestellt:

Payments: SBK

Wie können Zahlungen von bzw. für zuzahlungs­befreite Versicherte oberhalb der Belastungsgrenze durch digitale Lösungen effizienter abgewickelt werden?

Kommunikation: IKK – Die Innovationskasse

Wie kann die Interaktion zwischen Menschen mit Behinderung und den Krankenkassen optimiert werden?

Offene Challenge: BIG direkt gesund

Wie können Gesetzliche Krankenversicherungen digitale Lösungen einsetzen, um die Nutzung ihrer bestehenden Angebote zu erhöhen?

Nach einem zehnwöchigen Accelatorprogramm haben die teilnehmenden Start-ups am 23. November beim Demo Day in Hamburg ihre Lösungen in einem Pitch vor der Jury, bestehend aus Andreas Strausfeld, Marc Eichborn, Agneta Peters (IKK – Die Innovations­kasse), Christopher Thoms (SBK) und Dr. Elmar Waldschmitt (Big direkt gesund) als Mitglieder der jeweiligen Challenge, präsentiert. Folgende Start-ups lagen in den jeweiligen Challenges am Ende vorne:

Payments: MedoSync digitalisiert und automatisiert mehrere Schritte im Prozess der Zuzahlungs­befreiung.

Kommunikation: Semanux bietet die Steuerung der Kassen-App mit einer intuitiven Lösung durch ein KI-basiertes Kopf- und Mimik-Tracking Interface an.

Offene Challenge: Kauz entwickelt einen digitalen Bot, der basierend auf dem Gesundheitszustand von Patient:innen passende Handlungsoptionen aufzeigt.

Wie geht es jetzt weiter?

Die vorgestellten Lösungen möchten wir natürlich zeitnah von der Theorie in die Praxis überführen. Erste Gespräche mit den Firmen MedoSync und Semanux führen wir noch in diesem Jahr – es gibt bereits großes Interesse seitens unserer Kundinnen und Kunden an konkreten Einsatzszenarien. Parallel klären wir die Ausschreibungs- und Beautragungsthematik mit dem Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO) des Bundeswirtschaftsministeriums.

Im nächsten Schritt werden wir die Ergebnisse sowie die Learnings des Proof of Concepts aufarbeiten. Sprich: Den ursprünglichen Prozess anpassen. Außerdem erstellen wir eine Checkliste für mögliche neue Mentoren, damit sich interessierte Krankenkassen optimal auf die Teilnahme in der VCU vorbereiten können. Um hier alle Krankenkassen bestmöglich mit Informationen zu versorgen, richten wir aktuell eine eigene Seite in unserem Kundenportal MeinBITMARCK ein. Dort finden sich dann neben generellen Informationen auch Unterlagen zu allen von den Start-ups vorgestellten Lösungen.

Wir bedanken uns bei unseren Partner-Krankenkassen und den teilnehmenden Start-ups für einen erfolgreichen ersten Durchlauf und sind gespannt, wie sich das Thema der Venture Client Unit im kommenden Jahr weiterentwickeln wird – und welche Lösungen wir in naher Zukunft in die Praxis umsetzen dürfen. Bei Fragen oder Interesse an diesem Projekt wenden Sie sich gerne an Gordon Beese (gordon.beese@bitmarck.de).

bitInfoNet – neue Cognos-Version für das Frontend zum zentralen Datawarehouse

Rund 1.400 registrierte Anwenderinnen und Anwender nutzen das bitInfoNet mit den Möglichkeiten der Standard- Berichte sowie den Optionen für die freien Auswertungen zum zentralen Datawarehouse (zDWH). Täglich werden rund 1.500 Auswertungen abgerufen. Das Zusammenspiel von zDWH und bitInfoNet ist die seit zwei Jahrzehnten bewährte Kombination von effizientem Backend und optimalem Frontend für alle Krankenkassen und Verbände. Mit dem Produkt Cognos von IBM setzt BITMARCK seit langem auf eine vielseitige Technologie, um seinen Kunden verschiedene Möglichkeiten für den Zugriff auf das zDWH mit den dortigen Ver­sicherten-, Leistungs-, Abrechnungs- und Statistik­daten zu ermöglichen.

Neue Cognos-Version 11 Analytics mit erweiterten Anwenderfunktionen

Anfang Oktober 2022 hat BITMARCK die bisherige Cognos-Version auf die aktuelle Version „11.1.7 LTS Cognos Analytics“ migriert. Dies wurde unter anderem notwendig, weil die langjährige Version 10.2.2 zwar stabil, jedoch ohne Hersteller Support war. Mit Cognos 11 verfügt die Software des Herstellers IBM über ein neues Erscheinungsbild sowie weitere Analysefunktionen. Des Weiteren ist die neue Version nun auch kompatibel mit den aktuellen Mainstream-Browsern Google Chrome und Microsoft Edge.

Ein für BITMARCK und das Produktteam bitInfoNet wesentlicher Faktor bei der Umstellung war ein reibungsloser Übergang für alle Kundinnen und Kunden. Bereits ein Jahr im Vorfeld haben wir daher mit der Planung der Umstellung begonnen und die kritischen Punkte für die Umstellung Stück für Stück minimiert. Der nächste Schritt umfasste den Neuaufbau der Hardware und der Applikationsserver. Ein Update der bisherigen Systeme und damit verbundene Ausfallzeiten wurden somit umgangen. Anfang Oktober erfolgte dann der GoLive des Systems. Der Produktanbieter IBM hat mit dieser Cognos-Version einen weiteren Schritt in Richtung analytischen Funktionen und Selfservice für den Nutzer ermöglicht. Einige der bisherigen Module wurden aktualisiert und modernisiert. BITMARCK bietet mit der neuen Cognos-Version allen Kunden die bisherigen Funktionalitäten und neu zu entdeckende Möglichkeiten.

Fachliche Vorhaben stehen nach der technischen Umstellung im Fokus: ein DiGA-Datenmodell für die freie Auswertung, die Modernisierung der Login Funktionalität sowie die Konsolidierung der bestehenden Datenmodelle. Alle weiteren Informationen und Services zum zDWH und bitInfoNet finden Sie im Kundenportal, so auch ein Handbuch mit allen Details zur Umstellung.

BITMARCK_21c|ng – das sind die Highlights von Release 24.70

Wie bereits im Rahmen des Vorgänger-Releases umfasst 24.70 neben der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen auch Anpassungen, die im Rahmen des Datenaustauschs mit der DVKA, der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland, im Kontext von EESSI erforderlich sind. Darüber hinaus erfolgt über alle Bereiche hinweg die Umstellung auf den Zeichencode UTF-8. Ebenfalls im Release-Umfang enthalten sind technische Anpassungen im Bereich des Web-Clients und der Aktionssteuerung|ng-Engine 2022.

An dieser Stelle geben wir wie gewohnt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen im Rahmen des Releases.

Beiträge:

Für Bonuszahlungen nach § 65a SGB V wird – ausgehend von den Regelungen im Bürgerentlastungsgesetz (BEG) – für die Jahre 2022 und 2023 ein Freibetrag von 150 EUR berücksichtigt.

Versorgungsmanagement:

  • Durch das Gesetz zur Erhöhung des Schutzes durch den Mindestlohn, welches am 01. Oktober 2022 in Kraft getreten ist, ergeben sich insbesondere im Bereich der Umlage bei Mutterschutz und/oder Beschäftigungsverbot (U2) Auswirkungen auf die Höhe der Erstattungen an den Arbeitgeber. Mit entsprechenden Fehler- und Hinweismeldungen werden die Vorgänge zur manuellen Nacharbeit gekennzeichnet.
  • Zur Übergangslösung der „Außerklinischen Intensivpflege (AKI)“ gibt es im Anwendungsfall „Häusliche Krankenpflege“ eine neue Leistungsart. Parallel dazu erfolgt eine Anpassung der Kontenfindungsregeln sowie der TPX-Schnittstelle.
  • Im VM-Tool ist es möglich, manuelle Versorgungsfälle anzulegen. Zukünftig wird der Anwender durch ein Menü geleitet, welches die Erfassung wesentlich übersichtlicher macht. Die Erfassungsdialoge werden als tabellarische Ansicht zur Verfügung gestellt. Es ist möglich, Favoriten-Steuerkonzepte über eine Spalte zu kennzeichnen. Diese stehen in der Gesamttabelle bei einem erneuten Aufruf immer oben. Auf diese Weise wird es den Anwendern ermöglicht, ohne aufwändige Suche in den Steuerkonzepten schnell auf ihre Favoriten zugreifen zu können.
  • Zum 01. Januar 2023 tritt die neue Technische Anlage – Version 4.4 – zu TP2 in Kraft. Sie umfasst Anpassungen zur neuen Zahnarztnummer (neues Segment„ZNR“) in allen Behandlungsnachweisen ebenso wie eine Anpassung des Zahnarztverzeichnisses.
  • Ebenfalls zum 01. Januar 2023 treten Änderungen der Technischen Anlage – Version 17 – zu TP5 in Kraft. Darin beinhaltet sind das Kennzeichen „Verordnungsart“ bei Heilmitteln und die Einführung der Beschäftigtennummer im Datenaustausch­verfahren.

Statistik

  • Die Änderungen des Kontenrahmens in der sozialen Pflegeversicherung für das Rechnungsjahr 2022 wurden in der Jahresrechnung der Pflegeversicherung (PJ1) und in der Haushaltsrechnung PV (HARE) für das Berichtsjahr 2022 umgesetzt.
  • Im Zuge der Morbi-RSA-Reform sind im 1. Quartal 2023 erstmals Korrekturmeldungen der personenbezogenen berücksichtigungsfähigen Leistungsausgaben (Satzart 713) und der Vorsorgeleistungen (Satzart 823) für das Schlüsseljahr 2022/2023 zu melden. Beide Satzarten sind gegen die Versichertenkorrekturmeldung (Satzart 110) des entsprechenden Berichtsjahres zu prüfen.Die dazugehörigen Ermittlungsbatches sowie die Weiterleitungsbatches im Morbi RSA wurden entsprechend erweitert, so dass die vorgesehene Validierung nun auch über die Versicherten der Satzart 110 möglich ist.
  • Aufgrund der mit dem Erlass vom 05. August 2022 veröffentlichten Änderungen des Kontenrahmens und der Statistiken für das Berichtsjahr 2022 wird die unterjährige Finanzstatistik KV45 ab dem Auswertungszeitraum 4. Quartal 2022 erweitert.

Kurz nach der Marktfreigabe des Releases werden wir wie gewohnt ein Video veröffentlichen, das die Release-Highlights anschaulich zusammenfasst. Dieses finden Sie in unserem Kundenportal mein.bitmarck.de.

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